Ämmitaler Meringues- Die Spezialität aus dem Emmental

19. März / Deyan Rohrer

Wo wurde das Meringue erfunden und wie kam es dazu dass es gerade aus dem Emmental im Kanton Bern kommt. Aus was besteht ein Meringue überhaupt und wie wird es Hergestellt?

Die ersten geschichtlichen Überlieferungen von dem delikaten, weissbraunen Gebäck gehen ins Jahr 1939 zurück. Also vor rund 80 Jahren als Ursache der übermässig anfallenden Milch, respektive Rahm welche auf dem Landwirtschaftsbetrieb Kemmeriboden in Schangnau im Kanton Bern anfielen. Damals steckten die damaligen „Erfinder“ Christian und Berta Oberli-Probst, auch „dr Steibeck“ genannt, und die Wirtsleute vom Kemmeriboden Liseli und Hans Gerber-Gerber die Köpfe zusammen und tüftelten am Meringue-Schnee herum. Die Familie Gerber gelang mit der Bitte an die Bäckersleute in Bumbach ein passendes Gebäck zu kreieren, welches mit Nidle serviert werden könne. Die Merengue wurde erschaffen und fortan fragten sich die Einheimischen beim Vorbeigehen an der Bäckerei: „Was schlat dä Steibeck emu o geng ufem Läubli i däm Chesseli“?

 

 

So werden Sie hergestellt:

Die Eiweisse mit dem Salz steif schlagen, so dass der Eischnee fest und glatt ist und beim Wenden nicht herausrutscht. Anschliessend wird der Zucker Löffelweise dazugegeben und weiter geschlagen, bis der Eischnee glänzt und sehr steif ist.

Anschliessend wird die Masse in einen Spritzsack gegeben und auf ein Backpapier belegtes Blech 8Meringues von je ca. 8cm länge und 5cm breite in mindestens drei Schlaufen spritzen.

Dann werden die Meringues ungefähr 3Stungen bei 80 Grad in der Mitte des vorgeheizten Ofens getrocknet. Dabei wird die Ofentür mithilfe einer Holzkelle offengehalten.

 

Folgende Zutaten brauchst du dazu:

2 frische Eiweisse

1Prise Salz

100g Zucker

 

Viel Spass beim Ausprobieren!